Sport im Alltag

Es gibt Phasen in denen laufe ich viel, treibe eine Menge Sport und ernähre mich super. Und dann gibt es diese Phasen, in denen ich einfach nicht zum Sport komme. Klar, Zeit nimmt man sich, aber manchmal ist es eben nicht drin, sie sich zu nehmen – immer genau dann, wenn Privatleben, Realität und harter Alltag einen einholen. Von “einfach mal keine Lust auf Sport haben” fange ich gar nicht an zu reden. Auch das ist völlig normal. Wir sind nunmal keine Maschinen, haben oft viel um die Ohren, leben halt.

Doch trotzdem bewege ich mich bewusst und unbewusst, bin ständig aktiv, und das macht mich glücklich! Das meine ich nicht nur, weil ich seit langem ziemlich oft Fitnesstracker trage, aber – jede Bewegung zählt! Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal eine Weile “nicht richtig” Sport mache.

Schon direkt nach dem Aufwachen könnt ihr noch im Bett etwas für eure Fitness tun und startet so außerdem gleich munter in den Tag. Dehnt und streckt euch und fühlt euch gut! Beim Zähneputzen geht es, wenn ihr wollt, direkt mit ein paar leichten Stabi-Übungen für die Knöchel weiter.

Fahrrad statt Bus, Bahn oder Auto!

Fahrt mit dem Rad zu Arbeit bzw. zur Uni. Der Kreislauf kommt dadurch super in Schwung und ihr könnt wach und aktiv in den Arbeitstag starten. (Dazu muss ich gestehen, auch der Weg zur U-Bahn kann manchmal ziemlich anstrengend sein – so zum Beispiel, wenn man sprinten muss, um noch rechtzeitig zur Bahn zu kommen) Ein weiterer Vorteil: man ist unabhängig von Wartezeiten und Haltestellen und kann einfach losdüsen. In Rostock spare ich so auf jeden Fall sehr viel Zeit.

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Wenn es für euch nicht möglich ist, mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen, nutzt einfach die Zeit an roten Ampeln oder die Wartezeit an der Bahn. Gewöhnt euch ein paar kleine Übungen an, die ihr ausführen könnt, ohne gleich wie ein Hampelmann auszusehen – tut eurem Rücken etwas Gutes oder spannt die Pobacken an :P

Bei den Kids ist das glaube ich schon “in” nebenbei Sport zu machen – als ich letztens beim Arzt eine lange Wartezeit hatte, war die Bravo neben Automagazinen, die einzige Zeitschrift, die noch nicht vergriffen war. Im Magazin gab es tatsächlich Tipps, wie man heimlich in der Schule etwas für seine Fitness tun kann – ich meine…wtf. Ich steh drauf, Sport mit Spaß oder nützlichen Sachen zu verbinden, aber das geht mir definitiv zu weit.

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Aktiv in den Pausen

Auf der Arbeit angekommen, sitze ich den ganzen Tag am Schreibtisch, wie wahrscheinlich viele von euch. Tja, da gibt es nicht viele Möglichkeiten in Bewegung zu kommen. Geht doch einfach mal in der Pause raus! Statt euer Mittag in der Küche zu essen, könnt ihr euch auch draußen ein schönes Plätzchen zum Essen suchen. Gerade jetzt im Sommer sehr empfehlenswert um ein wenig von dem schönen Wetter mitzubekommen.

Home Workout

Fühlt euch gut, wenn ihr hektisch Staub saugt, euch beim Fensterputzen andauernd strecken müsst, um in die letzte Ecke des Fensters zu kommen und wenn ihr den Müll runterbringt und einkaufen geht. Führt euch einfach häufiger vor Augen, dass ihr auch bei der Hausarbeit wahnsinnig viel leistet und ärgert euch danach nicht, dass ihr keine Zeit mehr habt, ins Studio zu gehen. Der Alltag steckt voller Möglichkeiten, sich so richtig auszupowern!

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Geht raus!

Statt vorm Fernseher zu versacken, geht doch einfach mal raus und spielt Federball oder Tischtennis mit Freunden statt in der Bar rumzuhängen, geht einfach nur gemeinsam spazieren und erkundet eure Gegend oder die Natur. Schnürt mal gemeinsam die Laufschuhe und nutzt dies für eure wöchentlichen Besprechungen, die man halt eben so hat.

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Lasst euch nicht stressen, macht einfach alles so, wie ihr es wollt und wie es sich für euch richtig anfühlt.

9 Kommentare

  1. Anita
    19. Oktober 2016 / 21:17

    Seit vor ein paar Wochen die Uni begonnen hat, fällt es mir schwer Sport in den Alltag zu integrieren. Im Sommer bin ich eigentlich immer draußen und bewege mich viel. Aber ich bin mittlerweile wieder auf einem guten Weg, ich habe mich im AI-Fitness in Dresden eingeschrieben und richte es mir so, dass ich nach der Uni noch 1-2 Stunden trainieren gehe. Außerdem bringen die vielen verschiedenen Kurse die sie anbieten, auch noch viel Abwechslung. Das motiviert mich gleich noch mehr. :)
    Alles Liebe,
    Anita

  2. 6. September 2016 / 17:44

    Super Artikel und ich finde auch, man sollte viel mehr unternehmen/sich bewegen und nicht immer vor dem TV sitzen. :)
    Liebe Grüße Nina

  3. Cassandra
    2. September 2016 / 22:02

    Toller Beitrag – Mir selbst fehlt auch oft der Antrieb mich sportlich zu betätigen, obwohl ich eigentlich doch recht gern Sport betreibe.
    Erst kürzlich habe ich wieder die Liebe zum Fahrradfahren neu entdeckt und werde das jetzt auch wieder häufiger tun :)
    Deine anderen Tipps, um im Alltag wieder mehr Sport zu integrieren, werde ich aber auch beherzigen.

    Liebe Grüße
    Cassandra

  4. Neely
    24. August 2016 / 8:02

    “Secret School Fitness” was ein Blödsinn.
    Außerdem sollten die Kids bzw. Jugendlichen Spaß an dem Sport haben, falls sie in einem Verein sind. Außerdem hat man mit 14 / 15 / 16 meiner Meinung nach auch nichts im Fitnesstudio zu suchen. Die Möglichkeit ist nachher immer noch gegeben.
    Sport in einem Verein zu betreiben ist für Kinder & Jugendlich viel wichtiger.
    Leider haben viele Fitnesstudios das Motto: Gesehen und gesehen werden.
    Natürlich unbewusst, aber da verfliegt der Spaß an dem Training sehr schnell.

    Sobald es sonnig und warm ist, gehe ich dort auch sehr ungern rein und mache auch lieber Home Workouts oder bin draußen. An der frischen Luft sich zu bewegen ist immer noch am gesündesten. :)

  5. Sittisis
    11. August 2016 / 22:47

    Super Artikel! Kann ich nur befürworten. Schon seit vielen Jahren fahre ich fast jede Strecke in meinem Alltag mit dem Rad. Dafür musste ich schon die ein oder andere komische Frage beantworten… na ja :)
    Es gibt so viele tolle Sachen, die man machen kann, die auch nicht viel oder gar kein Geld kosten mit denen man etwas für seine Fitness tun kann. Leider sind die meisten Menschen einfach viel zu bequem.

    Übrigens: Nehme ich immer die Treppe und nicht den Fahrstuhl :)

  6. 4. Juni 2016 / 0:27

    “Secret School Fitness”? – Sachen gibt’s! :D

    • Ulli
      Autor
      19. Juni 2016 / 21:39

      Total verrückt :D

  7. 3. Juni 2016 / 20:34

    Das Fahrrad ist neben meinen Wanderschuhen mein Lieblingsfortbewegungsmittel. Eigentlich bin ich damit in alle Nachbarorte unterwegs und erst ab 10km pro Strecke oder bei späten Uhrzeiten ziehe ich den Bus/das Sammeltaxi in Anspruch. Irgendwie finde ich es immer gut, wenn man Zeit, die man eh verplempert, für Sport nutzen kann. Aber heimlicher Sport in der Schule – auf diese Idee wäre nichtmal ich gekommen! Schule ist für mich Lernzeit – Sport ist Entspannung und Belohnung. Das kann man doch nicht kombinieren, oder?

    Mit meinen Freunden mache ich inzwischen ganz gern Spaziergänge oder auch Fototage, wo wir zum perfekten Foto-Ort laufen. Außerdem nehme ich gern das Handy mit auf Spaziergänge, wenn ich weiß, dass ich einen Anruf tätigen muss, der länger dauert… beim Laufen kann man gut reden :)

    Liebe Grüße

    • Ulli
      Autor
      19. Juni 2016 / 21:39

      Das klingt doch super, du scheinst ja richtig viel Sport im Alltag zu machen :) Die Kombination aus beidem ist mir gerade auch sehr lieb. Und ja, ich war entsetzt über diesen Artikel in der Bravo :D
      Viele Grüße!

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