Superfoods und andere super Foods und wie ich sie nutze // Superfoodlexikon

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Ich werde von meinen Freunden ziemlich oft gefragt, ob ich dieses oder jenes Superfood schon ausprobiert habe und was das so kann, denn irgendwie haben sie mitbekommen, dass ich mich hin und wieder Superfoods in meine Ernährung einbringe. Die Idee eine Übersicht über Superfoods zu schaffen – also eine Art Superfood-Lexikon – war geboren.

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Etwa zeitgleich bekam ich von allyouneedfresh.de eine Anfrage, ob ich schon entdeckt habe, dass man im Online-Supermarkt allyouneedfresh.de auch Superfoods kaufen kann. Wusste ich bisher tatsächlich nicht, aber ich war bei meiner Recherche dann überrascht, wie viele Superfoods und Bio-Produkte man dort doch findet…was gerade für mich als Workin’ Bee an allyouneedfresh.de recht praktisch ist, wenn man es selten schafft in Reformhäuser zu gehen (und generell einkaufen meist ziemlich zeitaufwändig findet). Hätte ich davon früher gewusst, hätte ich jetzt nicht ewig ohne gepuffte Haferflocken auskommen müssen! Das Problem könnte eine Bestellung im Onlinesupermarkt lösen (zumindest insofern man sich seine Bestellungen in’s Büro liefern lassen kann). Um herauszufinden, welche Superfoods eurer Ernährung ein Sahnehäubchen aufsetzen würden und für alle interessierten Freunde und alle Neugierigen, gibt es jetzt meine Übersicht.
Hier habe ich meine liebsten Superfoods und super Foods ein wenig unter die Lupe genommen.

Superfood und super Food

Wo ein Superfood anfängt und wann es einfach nur ein super Food ist, liegt denke ich im Auge des Betrachters. Für mich ist z.B. Brokkoli kein Superfood wie Chiasamen, aber trotzdem bringt Brokkoli super Eigenschaften mit sich, also ist es eben ein super Food! Die Liste ist noch nicht fertig und ich werde sie weiterhin ergänzen. Ich habe mir Mühe gegeben alle Informationen sorgfältig zusammenzutragen, wenn ihr allerdings merkt, dass an einer Stelle etwas nicht so ganz perfekt ist, gebt mir bitte bescheid. Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, habe nur alles nach besten Wissen und Gewissen zusammengefasst. Auch wenn euch ein Superfood fehlt, nehme ich es gerne noch in die Liste auf, also kommentiert fleißig…und jetzt Vorhang auf für meine persönlichen Charts der Nahrungsmittel mit Supermancape!

A wie Amaranth, gepufftes Amaranth

Wie viele Superfoods hat Amaranth seinen Ursprung bei den Inkas. Seit einigen Jahren hat Amaranth es auch nach Europa geschafft und bietet wie Quinoa eine glutenfreie Alternative zu Getreide. Dabei enthält er mehr hochwertiges Eiweiß als Getreide sowie mehrfach gesättigte Fettsäuren, Faserstoffe und Mineralstoffe. Gemahlener Amaranth eignet sich als Mehl-Ersatz und aufgekocht ist er als Beilage geeignet. Ich nutze gepufften Amaranth hauptsächlich als Topping für Müslis, aber auch als Amaranth-Frucht-Creme, im Mixer püriert, schmeckt es mir echt gut.

A wie Acaì, Acaìbeere

Die Acaìbeere ist die Frucht der Kohlpalme und stammt hauptsächlich aus verschiedenen Regionen des Amazonasgebietes. Dort gehört die Beere aufgrund ihrer Nährwerte zu den Grundnahrungsmitteln: Neben vieler ungesättigter Fettsäuren, z.B. Omega-3 und 6, die sich positiv auf die Herzgesundheit und den Cholesterinspiegel auswirken können, beinhaltet sie viel Vitamin B, C, D und E. Antioxidantien unterstützen das Immunsystem. In Reformhäusern und Bioläden gibt es zumeist zu Pulver oder Plättchen verarbeitete Acaìbeeren. Ich habe bisher noch kein Acaì zu Hause, aber einer gewissen Social Media-Plattform zufolge lässt sich Acaì super in Smoothies und Smoothiebowls verarbeiten. [1]

A wie Avocado, Avocuddling

Zu Avocados empfinde ich eine gewisse Hassliebe. Ich esse sie wirklich sehr gerne, allerdings schimmeln sie so oft bevor ich es schaffe, sie zu essen. Wenn sie denn mal überleben, gibt es Avocado bei mir am allerliebsten als Brotaufstrich mit Pfeffer und Salz oder als Guacamole. Die Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren (das sind die guten!), besonders die Ölsäure wirkt sich sogar begünstigend auf den Cholesterinspiegel aus. Zudem wirkt Avocado durch Kalium entwässernd und kurbelt den Stoffwechsel an. Eine Reihe an Vitaminen und Eisen unterstützen die Immunabwehr und Folsäure beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Die Avocado deckt ein Drittel des Tagesbedarfs an Ballaststoffen. Um zu überprüfen, ob eine Avocado essreif ist, könnt ihr den übriggebliebenen Rest vom Stengel entfernen, dann seht ihr das Fleisch der Avocado. Ist dieses grün-gelb, ist die Avocado “ready to eat” wie es die Sticker immer so schön anpreisen. Ist das Fleisch schon bräunlich, solltet ihr die Finger von der Avocado lassen, ist es eher dunkelgrün, könnt ihr die Avocado zu Hause nachreifen lassen. Avocuddling ist, wenn man Avocados so gern hat, dass man sie knuddeln möchte. [2]

C wie Chlorella, Chlorella-Alge

Chlorella ist eine Süßwasser-Alge, die den höchsten Chlorophyll-Gehalt besitzt, der bisher bei einer Pflanze nachgewiesen werden konnte. Der hohe Chlorophyll-Gehalt sorgt für eine Reinigung der Leber, des Darms und des Blutes. Das enthaltene Chlorophyll trägt aktiv zum Schutz und der Regeneration der Zellen bei und stärkt das Kreislaufsystem, wirkt stark basisch und hilft so beim Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes. Durch unsere Ernährung sind viele von uns übersäuert, da wir zu wenig Gemüse – insbesondere grünes Blattgemüse zu uns nehmen. Die Übersäuerung ist eine der Hauptursachen für viele Volkskrankheiten und führt zu einem generellen Unwohlsein. Also, ihr Lieben, eat your greens! Chlorella enthält außerdem Jod, Zink, Eisen, Selen, Kalium und Calcium. Ich habe Chlorella bisher nicht probiert, die Alge soll relativ penetrant im Geschmack sein und ich habe sie als Pulver, in Tablettenform und als Kapseln gefunden. [3, 4]

C wie Chia, Chiasamen

Chiasamen haben es längst in die Reformhäuser und sogar Supermärkte bei uns geschafft. Ich nutze Chiasamen als Topping für Smoothies, Müslis und im Joghurt. Außerdem kann man die Samen zu einem Chiapudding verarbeiten, indem man sie in Milch aufquellen lässt. Über Chiasamen habe ich bereits einen ausführlichen Bericht geschrieben, den ihr hier lesen könnt. Dort findet ihr auch ein Rezept für die wohl gesündeste Marmelade überhaupt! Kürzlich wurde bei Qualitätskontrollen leider festgestellt, dass viele Chia-Samen, die wir im Handel bekommen, oft auch Schadstoffe beinhalten. Ich bin gespannt, wie die Industrie darauf langfristig reagieren wird.

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G wie Gojibeeren

Auch mit den Gojibeeren habe ich mich schon genauer befasst. Hier kommt ihr zum ausführlichen Beitrag! In letzter Zeit machten Goji-Beeren genau wie Chiasamen aber auch negative Schlagzeilen, weil die Qualität der Produkte oft zu Wünschen übrig lässt. Wie man’s macht, macht man es anscheinend falsch.

G wie Gerstengras

Gerstengras bietet Nährstoffe in Hülle und Fülle – so enthält es laut der Seite Zentrum der Gesundheit “11 Mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 5 Mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli, 4 Mal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn, 7 Mal so viel Vitamin C wie Orangen und genauso viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs” – demnach eine perfekte Nahrungsergänzung für Vegetarier und Veganer, was nicht heißen soll, dass Leute, die Fleisch essen keine Mangelerscheinungen haben können. Ich als Vegetarierin habe übrigens keinen Eisenmangel 😉 Zudem beeinflusst Gerstengras den Säuren-Basen-Haushalt positiv und ist reich an Antioxidantien, die das Immunsystems unterstützen. Auch auf den Cholesterinspiegel wirkt sich der Verzehr von Gerstengras positiv aus. Ich kenne Gerstengras als Pulver, welches man bestens in Smoothies und Müslis hinzugeben kann. [5]

K wie Kokos

Kokos bietet eine bunte Palette an Superfoods, auf die ich bereits in einem extra Beitrag eingegangen bin, den ihr hier nachlesen könnt.

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M wie Matcha (leicht zu verwechseln mit Maca)

Matcha ist Grünteepulver aus Japan. Das Pulver enthält unter anderem Calcium, Eisen, Kalium, B-Vitamine, Vitamin A und K. Außerdem beinhaltet Matcha Koffein und gilt somit als gesunder Kaffeeersatz. Matcha ist nicht gerade günstig, aber man braucht auch nur wenig Pulver für eine Tasse Matcha. Wem der Geschmack zu herb ist, der kann das Pulver auch in (Pflanzen-)Milch einrühren. [6]

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M wie Maca (leicht zu verwechseln mit Matcha)

Die Maca-Wurzel bietet viele Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, die den Hormonhaushalt des Körpers positiv beeinflussen sollen. Maca ist ein Energielieferant und steigert zudem die Fruchtbarkeit von Mann und Frau und unterstützt die normalen sexuellen Funktionen, so wird Maca auch als natürliches Aphrodisiakum gehandelt. Sportler profitieren von einer Leistungssteigerung und wenn man sich konzentrieren muss, kann man durch Maca einen klaren Kopf bewahren. Maca schmeckt leicht nussig und lässt sich zum Backen, Kochen oder in Smoothies und Co. verwerten. [7]

M wie Moringa

Der Moringa ist auch als Wunderbaum bekannt, denn der Baum gilt als das nährreichste Gewächs überhaupt. Besonders die Blätter sind voller Nährstoffe – 18 von 20 Aminosäuren, die für den menschlichen Körper essentiell sind, konnten in diesen nachgewiesen werden. Aminosäuren sind besonders wichtig für den Sauerstofftransport und für viele Gehirnfunktionen, können aber vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden, also müssen wir sie über die Nahrung aufnehmen. Neben Aminosäuren bieten Moringa-Blätter wichtige Vitamine, Calcium für unsere Zähne und Knochen, Magnesium, welches die Durchblutung fördert, stoffwechselunterstützendes Kalium, Eisen für die Sauerstoffversorgung der Zellen, entzündungshemmendes Zink, Omega-3-Fettsäuren für die Gehirnfunktion sowie den Botenstoff Zeatin, der dafür sorgt, dass alle Stoffe auch dort ankommen, wo sie benötigt werden. Puh, das war wirklich eine lange Auflistung. Ich habe Moringa in Pulverform zu Hause. Das Moringa lässt sich wunderbar in Smoothies mixen. [8]

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S wie Spirulina, Spirulina-Alge

Spirulina ist eine blaugrüne Meeresalge, genaugenommen ein Bakterium, das es in sich hat – sie enthält besonders viel Eisen, aber auch Calcium, Vitamin A und Vitamin C sowie alle essentiellen Aminosäuren. Getrocknet besitzt Spirulina einen Eiweißgehalt von etwa 70%, sodass es eine gute Proteinquelle bietet. Auch Spirulina ist wie Chlorella stark basisch, sodass es sich positiv auf den Säure-Basen-Haushalt auswirkt. Spirulina könnt ihr in Form von Pulver, Tabletten und Kapseln erwerben. Im Gegensatz zu Chlorella soll Spirulina geschmacksneutral sein. [9]

Q wie Quinoa

Quinoa kann man wie Amaranth als glutenfreie Alternative zu Getreide nutzen – ein sogenanntes Pseudogetreide eben. Im Gegensatz zu normalen Getreidearten ist der Gehalt an Eiweiß, Magnesium und Eisen höher und die Hälfte der Fette sind ungesättigten Fettsäuren. Quinoa lässt sich sowohl für Süßspeisen (z.B. Quinoa als Milchreisalternative mit Früchten) als auch zu deftigen Gerichten verarbeiten (Quinoa-Salat oder einfach als Beilage).

Quellen:
[1] https://www.superfoodsmoothies.de/superfood-a-z/superfood-acai/
[2] http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/avocado-gesund-1208016/
[3] http://www.gesundheit.de/ernaehrung/leicht-abnehmen/spirulina
[4] 
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorella-algen-pi.html#ixzz47LCinNQE
[5] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gerstengras-ia.html#ixzz47LGeJouq
[6] http://www.noble-house.tk/de/produkte/ernahrung/gula-java-leistungsgetrank/gula-java-matcha/superfood-matcha-ist-gut-fur-blutgefasse-herz-und-kreislauf

[7] http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen-des-wunderbaums/
[8] http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen-des-wunderbaums/
[9] http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen-des-wunderbaums/

10 Kommentare

    • Ulli
      9. Mai 2016 / 22:50

      Vielen lieben Dank! Ja, so langsam ist das echt nicht mehr übersichtlich, was alles zum Superfood erklärt wird. Deshalb gibt es bei mir Superfood und super Food 🙂
      Viele Grüße!

  1. 9. Mai 2016 / 20:14

    Ein Superfood-Lexikon? Geniale Idee!!!
    Eine schöne Liste hast du da zusammengestellt. Mich würden noch deine Einschätzungen zu Grünkohl, Leinsamen und Walnüssen interessieren. Sind das bei dir Superfoods oder eher super Foods? Die Unterscheidung finde ich übrigens echt niedlich 😉
    Liebe Grüße

    • Ulli
      9. Mai 2016 / 22:50

      Vielen lieben Dank 🙂 Ok, die füge ich noch hinzu! Habe heute im Laufe des Tages auch schon einige weitere noch aufgeschrieben!
      Viele Grüße 🙂

  2. Jana
    10. Mai 2016 / 13:57

    Liebe Ulli,

    das sind viele neue und v.a. auch nützliche Infos, danke!
    Welche Form von Moringa kannst du empfehlen? Hier in diesem Shop gibt es bspw. Moringa Kapseln, Pulver, Tee und auch Presslinge.

    Ich bin überfragt 🙂
    Hast du einen Tipp??

    Liebe Grüße,
    Jana

    • Ulli
      15. Mai 2016 / 13:54

      Liebe Jana,
      ich nutze Moringa in Pulverform..Moringa-Pulver gibt es in dem Shop auch 🙂
      Ich würde dir das Pulver auf jeden Fall weiterempfehlen.
      Viele Grüße 🙂

  3. 16. Mai 2016 / 7:07

    superfoods hin oder her. viel wichtiger ist meiner meinung nach eine ausgewogene ernährung.

    • Ulli
      17. Mai 2016 / 20:36

      Da hast du sowas von Recht! Deshalb ja nur zusätzliches “Sahnehäubchen” 🙂 Es bringt definitiv nichts morgens, mittags, abends nur Spirulina zu essen 😀

  4. Anja
    20. Mai 2016 / 23:05

    Hi Ulli,

    danke für die nützlichen Tips und die Infos zu den superfoods! Von einigen hatte ich vorher noch nichts gehört. Werd die neu entdeckten mal ausprobieren 😉

    Beste Grüße
    Anja

  5. 17. Oktober 2016 / 19:20

    Ich bin ja großer Fan von dem ganzen Körner-Zeugs… Amaranth, Quinoa, Hirse, Graupen usw. sind alle mega lecker, ganz vielseitig, man kann damit so viele Sachen machen und sättigen alle gut. Man kann sogar zwischen Süßspeise und Deftigem switchen. Einfach genial!

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