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Tipps fürs Fitnessstudio / Gym-Knigge & What’s in my Gymbag Mai 2017

Ein, zwei, drei Sportsachen einpacken, im Studio trainieren, Sixpack bekommen. Der Traum so vieler ambitionierter Fitnessstudiobesucher. Man könnte meinen, ins Fitnessstudio zu gehen, wäre eine einfache Sache, bei der es nicht sonderlich viel zu beachten gibt. Neben einem effektiven und zielführenden Training gibt es aber noch weitere Hürden, die den Gang ins Fitnessstudio erst zu einem positiven Erlebnis machen. Denn das soll es sein – man sollte sich nicht ärgern oder hinzwingen müssen. Immer, wenn viele Menschen aufeinander treffen, gibt es gewisse Regeln, die in keiner Hausordnung stehen, aber trotzdem wichtig sind. Diesen ungeschriebenen Regeln – eine Art Fitnessstudio-Etikette oder ein Gym-Knigge – möchte ich in diesem Beitrag auf den Grund gehen und euch ein paar Tipps fürs Fitnessstudio mit auf den Weg geben, die euch und allen anderen FitnessstudioMitgliedern das Training angenehmer und spaßiger machen.

Tipps fürs Fitnessstudio

1. Bekleidung

Schon bei der Kleiderwahl steht man vor der ersten Herausforderung. Die Winterstiefel sollten doch bitte außerhalb des Trainingsbereichs bleiben. Erinnert ihr euch noch an euren Turnbeutel zu Schulzeiten? Saubere Schuhe, Sportsachen – et voilà! Außerdem finde ich persönlich, dass es nicht zu freizügig sein sollte – das Fitnessstudio ist weder Strand noch Laufsteg. Mein aktuelles Lieblings-Sportoutfit zeige ich euch in diesem Beitrag auch noch in meinem neuen „What’s in my Gymbag“.

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2. Hygiene & Körperpflege

Mädels, Jungs, benutzt bitte Deo vor dem Sport – den anderen Sportlern zuliebe. Nach dem Training habt ihr euch eine entspannte Dusche verdient, doch rasieren, Nägel lackieren und den Spiegel stundenlang für euer Abendmakeup blockieren ist unangemessen.

3. Nettiquette & Anstand

Grüßt euch in der Umkleide – ein „Hallo“, wenn man in den Raum kommt ist finde ich angebracht, auch wenn ich es sonst angenehmer finde, in Ruhe gelassen zu werden. So geht es übrigens den meisten – Starren und Anquatschen sind daneben. Auch solltet ihr nicht den Lehrer spielen und alles „besser“ wissen. Auch angemacht zu werden zählt für mich zu den No-Go’s.

4. Keine Geräte blockieren

Zwischen den einzelnen Sets zu pausieren ist ok, aber bitte lasst eure Handtücher auf Mallorca! Geräte reservieren ist out. Apropos Geräte:

5. Handtuch unterlegen

Macht es einfach der Hygiene zuliebe genauso wie das Desinfizieren des Gerätes nach der Nutzung.

6. Gewichte „knallen“ lassen

…steht nicht dafür, dass man besonders viel pumpen kann, sondern, dass man zu viel Gewicht nutzt und die Übung nicht kontrollieren kann.

7. Räumt eure Gewichte weg, wenn ihr fertig seid!

Ich wiederhole mich: Räumt eure Gewichte weg, wenn ihr fertig seid!

8. Telefonieren

Wenn jemand in einer ruhigen fokussierten Atmosphäre telefoniert, nervt das. Stell dir vor, du bist allein im Studio unterwegs und hast keine Kopfhörer dabei, sitzt auf deinem Gerät und kannst einfach nicht weghören, wenn die brünette große Frau die ganze Zeit von ihrem letzten miserablen Date erzählt. Stell dir nun vor, du wärst die nevige brünette große Frau und lass es!

9. Lasst euch helfen

Fragen kostet nichts! Aufdringlich vermeintliche Tipps geben ist, wie wir schon gelernt haben, eher unangemessen, aber wenn ihr selbst Fragen habt, traut euch an den Trainer heranzutreten Es ist sein Job dir zu helfen. Eine falsche Ausführung der Übung kann dir schnell schaden.

What’s in my Gymbag Mai 2017

Meine aktuelle Lieblingsausrüstung für’s Gym besteht aus Tight, Top und Sportsbra – ich fühle mich oft ein wenig nackig, wenn ich nur eine kurze Hose und ein Top trage, sodass ich noch eine Jacke überziehe, die ich aber nach einer Weile meist doch wieder ausziehe.
Gerade mag ich dunkle Farben mit Akzenten – die Tight im Marmor-Muster war für mich ein absolutes Must-Have. Ich schreibe diesen Blogbeitrag gerade auf meinem Laptop im passenden Gewand. Marmormuster haben gerade doch nicht nur mein Herz erobert, oder? Die Hose ist aus der aktuellen Kollektion und ich habe sie bei About You hier gefunden. Auch meine Schuhe fügen sich in dieses Farbschema ein – schwarz und ein wenig gold am Hacken. Und ja, ich muss mich outen – ich nehme mein Handy mit ins Studio – zum Musik hören, zum Nachrichten beantworten oder mal bei Instagram stöbern. Ja, ich weiß, das sinnlos Rumscrollen möchte ich reduzieren, aber im Studio passt das für mich gut um mich zwischendurch abzulenken. Außerdem passt meine Mitgliedskarte ziemlich gut in die Handyhülle. Meine Bluetooth-Kopfhörer müssen für mich auch immer unbedingt mit.

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Dann noch obligatorisch Deo, Trinkflasche, zwei Handtücher – eines zum Unterlegen und eines zum Duschen, Duschgel, meinen Tangle-Teezer, der schon im letzten „What’s in my Gymbag“ der Hit war und Flip-Flops für die Dusche.

Das ganze packe ich dann so, dass die Dinge, die ich zuerst brauche, oben im Rucksack sind, sodass ich gut rankomme. Generell bin ich durch das letzte halbe Jahr pendeln schon wieder zu einem Pack-Profi geworden. Neben meinen Sportsachen müssen bei mir auch mal Unisachen, Laptop etc. mit in einen Rucksack, sodass ich immer einen recht großen Rucksack brauche, wenn ich unterwegs bin. Mein aktueller Lieblingsrucksack von Herschel bietet mit einem Volumen von 25 Litern genug Platz für alles, was ich für Sport, Uni und sonstige Unternehmungen so brauche.

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Der Rucksack und die Tight wurde mir von About You zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür 🙂

4 Kommentare

  1. Alles richtig. Aber es gibt genug Dummis die sich daran nicht halten. Deswegen trainiere ich lieber zu Hause 😉

    • Ulli sagt

      Dann hoffe ich, dass viele Dummies den Artikel lesen und sich meine Worte zu Herzen nehmen 😀

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