Mein erster Halbmarathon – der 34. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

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Nach einer schlaflosen Nacht startete ich in den Tag meines ersten Halbmarathons. Aus Angst etwas zu vergessen habe ich meine Laufbekleidung bereits am Vorabend rausgelegt. Ich musste also nur noch in die frisch geputzen Schuhe und in mein Lauf-Outfit hüpfen und schon konnte es losgehen. Erster offizieller Halbmarathon, ich bin bereit!

vattenfall halbmarathon berlin medaille

Bereits am frühen Morgen kitzelte die Sonne leicht mein Gesicht und trotzdem war es nicht zu warm – perfektes Laufwetter für eine Halbmarathonpremiere.

Gemeinsam mit den Mädels vom Club der Töchter machte ich mich auf den Weg zum Strausberger Platz. Auf dem Veranstaltungsgelände angekommen, stellten wir uns an eine der endlos langen Toilettenschlangen an. Kurze Zeit später standen wir auch schon in unseren Startblöcken gemeinsam mit etwa 32.000 weiteren Teilnehmern des 34. Berliner Vattenfall Halbmarathons.
Die spannungsreiche Musik (Läufer, die bereits an Veranstaltungen des SCC teilgenommen haben, wissen genau, welche Musik ich meine) ließ uns wissen, dass es in wenigen Minuten los gehen würde und wir endlich in die 21 Kilometer lange Strecke quer durch die Hauptstadt einnehmen würden. Spätestens jetzt war meine Aufregung nicht mehr zu steigern.

Startschuss: Auf geht’s – 21 Kilometer durch die Hauptstadt

Die ersten zehn Kilometer vergingen wie im Flug. Ich war sehr überrascht, da ich, nach einer viel zu kurzen Vorbereitungsphase, eine für mich ungewohnt schnelle Pace lief. Ich gönnte mir einige Trinkpausen auf der Strecke. Zuerst versuchte ich in den Pausen trotzdem schnell weiter zu gehen beim Trinken, bis ich einsehen musste, dass es effektiver ist, wenn ich kurz anhalte und einen ordentlichen Schluck nehme. Eine wertvolle Erkenntnis, die einem vermutlich erst beim ersten längeren Wettkampf offenbart wird. Immer wieder sah ich bekannte Läuferinnen auf der Strecke und versuchte ein Stück mit ihnen zu laufen. An fast jeder Straßenecke gab es motivierende Trommelgruppen und viele tolle Menschen, die uns anfeuerten (DANKE dafür – ihr seid grandios).

Auf den letzten Metern kurz vor dem Zieleinlauf wartete auch meine Mama im Publikum, was ich leider erst im Nachhinein erfuhr. Sie ist ganz spontan zum Anfeuern in die Hauptstadt gekommen. Nach 02:08:15 h und 21,1 km erreichte ich freudestrahlend das Ziel. Ich bin definitiv zufrieden mit dieser Leistung, denn ich habe wieder alle meine Bestzeiten geknackt. To be continued!

Gewonnen hat den Halbmarathon Leonard Komon aus Kenia mit einer Zeit von 00:59:14 h. Eine Zeit von der die meisten von uns, wenn nicht alle, nur träumen können. Weltklasse Leistung! Congratulations, lieber Herr Komon! Es ist mir eine Ehre einen Lauf gemeinsam mit so beeindruckenden Sportlern zu bestreiten.

Wenn Träume wahr werden

Der Lauf war eine Bestätigung für mich, dass es sich lohnt zu kämpfen und durchzuhalten. Es ist so ein atemberaubendes Gefühl, sich einen großen Traum zu erfüllen. Die Endorphine schlagen Purzelbäume und machen mich gerade zum glücklichsten Mädchen auf der Welt. Der Traum, einen Halbmarathon zu laufen ist für mich in Erfüllung gegangen. Ich kann es selbst noch kaum glauben.

Stehen bei dir auch tolle Läufe an in diesem Jahr? Kennst du das unbeschreibliche Gefühl nach einem Lauf?

3 Kommentare

  1. 9. Juli 2015 / 14:29

    Hi Ulrike,

    den Lauf habe ich letztes Jahr auch mitgemacht. Es war ein Hammergefühl. Ich bin zwar gerade etwas aus dem Training, aber ein Ziel wäre es mal wieder wert.
    Gerade auch der bevorstehende Sport Scheck Lauf…drücke dir die Daumen. LG

    • Ulli
      Autor
      9. Juli 2015 / 14:51

      Hallo Chris,
      bis zum SportScheck-Lauf ist es ja noch ein Weilchen hin, das schaffst du ganz bestimmt :)
      Ich werde auch mitlaufen und bin erst so langsam wieder im Training auf eine längere Strecke.
      LG, Ulli

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