Die Anleitung zum glücklich werden, glücklich sein und bleiben + gratis Worksheet

Der noch frische Herbst zeigt sich zum ersten Mal ein wenig golden hier im Norden, kannte man ihn dieses Jahr doch bisher nur grau und stürmisch. Der Sommer ist vorbei. Ein Sommer, wie er für mich nicht schöner hätte sein können. Viele Tage am Meer, viele Abende an denen ich dankbar für das Hier und Jetzt war. In den vergangenen Monaten bin ich so viel gereist wie noch nie, dazu Studium, Job und Blog. Ein Balanceakt, der nicht viel Zeit für ein diszipliniertes Training ließ. Doch für dieses hatte ich auch keinen Grund. In diesem Jahr habe keinen neuen Meilenstein im Laufsport erreichen können – und das war auch nicht der Plan. Irgendwie klappt es ganz gut kleine Sporteinheiten immer mal wieder einzuschieben ohne groß darüber nachzudenken oder das in irgendeiner Form zu dokumentieren oder es auf Instagram zu posten. In diesem Jahr habe ich einmal mehr gelernt, in den richtigen Momenten zu genießen, Prioritäten zu setzen. Im Moment geht es mir einfach gut. Dass das nicht immer so ist, muss ich euch nicht vorgaukeln, doch man kann sein Befinden auch selbst beeinflussen. Im Folgenden zeige ich euch Dinge, die mir helfen glücklicher und zufriedener zu leben.

Übereifer und Perfektionismus überwinden – Gelassenheit finden

Gerade die letzten Wochen waren noch einmal sehr spannend, so war ich beim Pangea Festival, in München beim Yoga-Event von Røhnisch, auf der FitGesund17 von Intersport und zuletzt reiste ich mit Freunden durch Italien. Wir sind einfach losgefahren und wussten morgens nie wo wir am Abend sein würden, geschweige denn wo wir übernachten. Für mich, als sonst durchstrukturierten Menschen, eine Herausforderung, die ich in diesem Sommer öfter durchstehen sollte. In vielen Momenten hieß es für mich einfach Augen zu und durch, einfach abarbeiten und machen ohne groß nachzudenken. Viele Nachtschichten liegen hinter mir und ich habe die geliebte akribische Planung oft abspecken oder gar ausfallen lassen. Ich habe einmal mehr gelernt, entspannter und flexibler an Sachen heranzutreten, Dinge einfach passieren zu lassen und zugleich in den richtigen Momenten zu handeln und sich anschließend darauf zu besinnen, was gut lief.

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Dankbarkeit und Wertschätzung

Es gibt gerade viele Momente, in denen ich bewusst empfinde, genieße und einfach nur eine wohlige Dankbarkeit verspüre für all das, was mir positiv widerfährt. Es gibt viele kleine wunderbare Momente, für die man dankbar sein kann, man muss sie manchmal nur finden!

Aktiv sein

Sport macht glücklich. Ein bisschen laufen, eine Yogastunde, ein Herbstspaziergang. Bewegung baut Stress ab und setzt Endorphine frei. Ich predige es ja immer: Es muss kein Marathon am Morgen vor der Arbeit sein, schau einfach wie du Sport in deinen Alltag einbauen kannst und deinen Alltag aktiver gestaltest.

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Unschöne Dinge nicht aufschieben

Dinge aufzuschieben sorgt für Frust, gerade wenn es sich um unangenehme Aufgaben handelt, die bei jedem Blick auf die To Do-Liste Stress auslösen. Versucht (unschöne) Angelegenheiten gleich zu klären und den Stein ins Rollen zu bringen. Manchmal braucht es ein wenig Mut um abzuwägen, aber die Entscheidung steht doch oft von vornherein fest. Vertraut auf euer Bauchgefühl.

Nein sagen ist erlaubt

“Stress, Angst und Depression entstehen, wenn wir leben um es anderen recht zu machen” – Paulo Coelho

Wenn wir Dingen gegen unseren inneren Willen zustimmen, erzeugt das Stress und unnötigen Aufwand. Ich bekomme als Bloggerin sehr viele Anfragen verschiedenster Art und es wäre unmöglich zu allem “Ja und Amen” zu sagen. Ich bin gezwungen “Nein” zu sagen, wenn ich keine Zeit habe, mich das Thema nicht anspricht, die Anfragen einfach nur dreist sind. Es gibt viele weitere Gründe Nein zu sagen im Leben. Immer. Das Gute daran: du brauchst keine Gründe. Du darst einfach so Nein sagen, wenn du dich danach fühlst! Wenn man erstmal anfängt Nein zu sagen, fällt es irgendwann gar nicht mehr so schwer.

Nettiquette zum glücklich werden

Kennt ihr noch das Sprichtwort: “Wie es in den Wald hineinschallt so schallt es auch wieder heraus.”. Wer anderen Menschen ein gutes Gefühl im Umgang gibt, fühlt sich auch selbst gut. Dazu ein Lächeln auf den Lippen, das zugleich noch die eigene Grundstimmung positiv beeinflussen kann, denn Lachen aktiviert Glückshormone.

Man kann nicht negativ denken und Positives erwarten

Es kommt auch auf die richtige Einstellung an. Wenn du ständig nur meckerst und dich selbst bemitleidest, beherrscht dich irgendwann eine negative Grundstimmung. Versuche ehrlich zu dir zu sein und besinne dich auf deinen Horizont, auf das, was du in der Hand hast und mache dir einen Masterplan was du ändern kannst, um dein Leben und deine Gedanken positiver zu stimmen.

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Kraft tanken durch Selfcare und die persönliche Erfüllung

Ich genieße Abende, an denen ich mir ein entspanntes Bad gönne, meine Nägel lackiere und den Abend einfach mal Abend sein lasse ohne Arbeit und Verpflichtungen. Daraus ziehe ich sehr viel Kraft und Energie. Jeder Mensch hat etwas, das seine Energiespeicher wieder auflädt, wenn er es braucht. Reflektiere dich selbst und überlege, was dich glücklich macht und entspannt. Finde heraus, was dich aufbaut, wenn du es brauchst und erlaube dir bewusst, Kraft zu tanken. Ich blühe auf, wenn ich Gesellschaft habe, rede und lache. Während andere nach einem stressigen Tag vielleicht Ruhe brauchen und allein sein wollen, erfüllt es mich in einer geselligen Runde zu sitzen.

Gratis Worksheet zur Selbstreflektion

Das folgende Worksheet gibt es im nächsten Newsletter und auch ab sofort zu Download in meiner Facebookgruppe, meldet euch jetzt an und ihr bekommt das Arbeitsblatt zum glücklich werden gleich als erste! Hier geht es zur Facebookgruppe!

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Mockup: Designed by Freepik

Wo wir schon gerade dabei sind – das Glück selbst in die Hand nehmen

Vielleicht habt ihr das neue Blogdesign schon bemerkt, eigentlich wollte ich nur etwas ausprobieren, habe dann aber doch das alte Template ein wenig zerschossen, sodass ich in einer Über-Nacht-Aktion etwas zaubern musste. In den kommenden Wochen wird nicht nur das Design des Blogs optimiert, auch möchte ich die Kategorien so anpassen, dass sie mehr zu meinen jetzigen Lieblingsthemen und somit auch zu mir passen. Ich schreibe nun bereits seit 2013 rund um das Kernthema Fitness, ich habe mich verändert und die Blogosphäre hat sich verändert. Ich möchte über Themen schreiben, die mir Spaß machen, in denen ich euch helfen kann und mit denen ich mich komplett identifizieren kann.

Was interessiert euch? Wollt ihr mehr persönliche Gedankenposts oder Tipps zu bestimmten Themen? Wenn ihr Ideen oder Vorschläge habt, was ihr hier gerne lesen möchtet, freue ich mich auf eure Vorschläge!

3 Kommentare

  1. 10. Oktober 2017 / 16:02

    Toll geschrieben meine Liebe. Und die Bilder sind wunderschön! Ich arbeite auch im Moment daran “alleine” glücklich zu sein, niemand anderen zu brauchen. Das ist eine harte Prüfung für mich.

    • Ulli
      11. Oktober 2017 / 16:38

      Danke, meine Liebe!
      Das schaffst das, da bin ich mir ganz sicher! Es gibt immer Up’s and Down’s..und nach jedem Tal muss es wieder bergauf gehen 🙂

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